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Verein

Die Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen wurde 1878 gegründet.

Der Verein zählt derzeit (06.01.2024) 414 Mitglieder.

Unsere Vorstandschaft

Vorsitzender
Christian Graßl

Stv. Vorsitzender
Konrad Kerscher

Kassier
Michael Steinberger

Schriftführer
Patrick Kremer

Beisitzer
Ludwig Sterzl

Beisitzer
Günter Bauer

Beisitzerin
Lisa Stemmer

Organigramm

Unsere Geschichte

Die Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen e.V. ist stolzer Eigentümer eines Protokollbuches, das im Jahre 1885 von Herrn Josef Grüneis angelegt wurde und in dem die folgenden Schriftführer des Vereins bis einschließlich 1943 die Jahresberichte, ausgenommen die Jahre 1914 bis 1918, in großteils vorbildlicher Weise eingetragen haben.

Daraus ist zu entnehmen, dass die Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen am 1. Januar 1878 gegründet wurde und im provisorischen Stil bis 1885 bestand. Als Ausrüstungsgegenstände waren vorhanden:

1 Druckspritze, 3 Dachleitern, 3 Anstellleitern, 5 Feuerwehrhaken, ca. 30 m Schläuche, eine Ortsfahne mit Signallaterne und 3 Signaltrompeten. Am 1. Januar 1885 fand unter Leitung von Herrn Bürgermeister Schwenninger die Wahl des ersten Verwaltungsrates statt. Aus der Niederschrift entnehmen wir, dass der Monatsbeitrag 5 Pfennige betrug. 23 Mann konnten mit Messinghelmen ausgerüstet werden. Die Uniform musste jeder Feuerwehrmann selbst bezahlen. Damals hatte der Feuerwehrverein schon 55 Mitglieder und bei den regelmäßig stattfindenden Übungen nahmen durchschnittlich 45 Feuerwehrmänner teil.

Bereits am 9. Oktober 1887 konnte die Feuerwehr mit ihrer Löschmaschine und sämtlichen Feuerwehrrequisiten in das neu erbaute Feuerwehrhaus einziehen, nachdem das Spritzenfahrzeug im Pfarrstadel nicht mehr weiter untergebracht werden konnte. Die Feuerwehr nutzte dieses „Feuerhaus“ bis zum Jahr 1939 (Später wurde das Gebäude zur Viehwaage und zum Gemeindelager umgebaut, jetzige Nutzung durch den Theaterverein als Funduslager). Die Kameradschaft wurde bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts sehr gepflegt. 1887 gab es den ersten Feuerwehrball. In späteren Jahren folgten dann Weihnachtsfeiern. Auch fanden schon damals regelmäßige Inspektionen durch Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes statt und Feuerwehrmänner aus Ebenhausen nahmen an den jährlich stattfindenden Bezirksfeuerwehr-Delegiertentagungen teil.

War die Ausrüstung auch noch sehr bescheiden und die zur Verfügung stehenden Mittel gering, so konnte doch manches Feuer, wenn auch manchmal nicht sofort, gelöscht und stets ein Ausbreiten verhindert werden. Hier nun ein Bericht, der wörtlich aus den Aufzeichnungen übernommen wurde: „Am 13. September 1889 rückte die Feuerwehr zu einem Brande des Anwesens von Paul Dankerl in Ebenhausen aus. An auswärtigen Feuerwehren waren erschienen: Baar, Kgl. Pulverfabrik, Reichertshofen, Pichl mit Niederstimm und Oberstimm. Die Löschmaschinen der Kgl. Pulverfabrik und Reichertshofen wurden an den Paarfluss gestellt und es hatten beide Maschinen eine Schlauchlänge von ca. 200 m nötig, um bis zur Brandstätte das Wasser liefen zu können, was in mustergültiger Weise ausgeführt wurde.“ (Jetziger Besitzer vom Anwesen Paul Dankerl sind Sebastian und Ernestine Wendl, Pfarrer-Volz-Str.)

Ende des Jahres 1928 konnte der Verwaltungsrat eine stolze Mitgliederzahl von 140 bekannt geben. Die am 17. Juli 1928 geweihte Standarte wurde im Jahr 1978 restauriert und wird noch heute, insbesondere von den jungen Feuerwehrangehörigen, mit Stolz getragen.

Bei der neuen Wehreinteilung im Jahre 1937 wurde die Wehr in einen Normal- und einen Halblöschzug eingeteilt, so dass die Wehr aus 62 aktiven Mannschaften und einer Altersabteilung von 58 Mann bestand. Beim jährlichen Generalappell wies Vorstand Gimpel die Mitglieder mit besonderem Nachdruck auf die Aufgaben und Pflichten der „Feuerschutzpolizei“ (Neue Bezeichnung) hin und ermahnte sie, sich bei Übungen und Brandfällen stets ihrer Pflicht bewusst zu sein.

Die erste motorisierte Tragkraftspritze (TS 8/8 im Tragkraftspritzenanhänger TSA) wurde 1943 in Dienst gestellt. Während der Kriegsjahre musste sie mehrmals bei Bränden einsetzt werden, so noch im April 1945 kurz vor Kriegsende bei einem Brand eines Nachschubzuges der Wehrmacht zwischen Bahnhof Reichertshofen und Ebenhausen. Bei diesem Einsatz förderte die Pumpe zwei Tage lang fast ununterbrochen das benötigte Löschwasser. Weil die aktiven Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen waren, mussten überwiegend Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren unter Lebensgefahr die brennenden Waggons löschen. Erst nach den Löscharbeiten wurde festgestellt, dass sie unter anderem auch mit Munition beladen waren. Die Werksfeuerwehr der Pulverfabrik konnte nur teilweise aushelfen, da sie bei den ständigen Fliegeralarmen im Werk nicht fehlen durfte. Auch bei den Bränden auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von „Dünzl“ (heutiger Eigentümer: Johann Prieller) am 15. August 1944 (Blitzschlag) und März 1945 und beim Gehöft von Gregor Wurfbaum im April 1945, bei dem durch Beschuss der amerikanischen Jagdbomber die Scheune in Brand geraten war, mussten Jugendliche und Frauen bis zur völligen Erschöpfung gegen die Feuer kämpfen. Ferner wurden nach mehreren Bombenangriffen auf Ingolstadt auch die Feuerwehrmänner aus Ebenhausen zur Brandbekämpfung gerufen.

Die Wirren der Kriegs- und Nachkriegsjahre hinterließen auch ihre Spuren bei der Feuerwehr Ebenhausen. Nach und nach konnte die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Ebenhausen wieder erlangt werden, nachdem die amerikanische Besatzungsmacht in Bayern grünes Licht für die Wiederbelebung der Freiwilligen Feuerwehren und Feuerwehrvereine gegeben hatte.

Nach dem Brand beim landwirtschaftlichen Anwesen „Angerhaid“ (heutiger Eigentümer: Otto Maier) im Jahr 1956 stellte sich heraus, dass die alte TS 8/8 nur noch bedingt einsatzfähig war. Daher beschaffte die Gemeinde Ebenhausen 1957 ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF – VW) mit einer neuen TS 8/8, das bis 1994 im Einsatz war. Dieses Fahrzeug war eines der ersten Löschfahrzeuge im damaligen Landkreis Ingolstadt. Deshalb wurde unsere Feuerwehr des Öfteren zu auswärtigen Einsätzen gerufen. Bereits Anfang der 60er-Jahre zeigte sich, dass dieses Fahrzeug für die zunehmenden Erfordernisse nicht mehr ausreichte.

1963 erwarb man von der Bereitschaftspolizei Eichstätt ein Hanomag-Mannschaftswagen (12-Sitzer) zum Preis von 500.- DM. Mit diesem Fahrzeug konnte sowohl die Mannschaft befördert, als auch der noch vorhandene TSA gezogen werden. 1968 hatte der Mannschaftswagen aus verkehrstechnischen Gründen (TÜV) ausgedient. Zur gleichen Zeit wurde auch der TSA veräußert.

Brände in Betrieben des Industriegebiet Ebenhausen-Werk, z. B. 1968 bei der Firma Flexipack oder 1972 bei der Autoverschrottungsanlage, zeigten die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Ausrüstung auf. Deshalb entschloss sich die Gemeinde Ebenhausen zum Kauf eines Löschgruppenfahrzeuges LF 16: Liefertermin 5.9.1974. Weiter verbessert wurde die Ausrüstung durch die Bereitstellung eines bundeseigenen Löschfahrzeuges LF 16-TS im Jahre 1976. Welchen Wert diese Ausrüstung für die Ebenhausener Bevölkerung hatte, zeigte sich beim größten und längsten Brand, den die Wehr zu bekämpfen hatte, als die Autohalde der Shredderanlage am 14. und 15. Mai 1976 in Flammen stand und die Einsatzkräfte erst nach 27 Stunden abziehen konnten. Für eine schnellere Alarmierung sorgt seit 1976 die Funksirenenalarmierung.

Auch die Feierlichkeiten kamen nicht zu kurz. 1953 feierte die FF Ebenhausen das 75-jährige Gründungsfest. Mit einem großen Fest wurde am 11. Juni 1961 die neue Vereinsfahne geweiht, die im Kloster Hohenwart gestickt wurde. Vom 25. bis 28. Mai 1978 beging man mit einem mehrtägigen Gründungsfest das 100-jährige Bestehen der Feuerwehr.

Im November 1982 rückten neben dem Volksfestplatz die Baumaschinen an, um mit dem Bau des Feuerwehrhauses zu beginnen. Denn das bisherige Gerätehaus bot keine ausreichende Unterbringungsmöglichkeit mehr für die Gerätschaften. Am 16. Juni 1984 konnte das neue Gebäude geweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Im gleichen Jahre wurde das ZB-Fahrzeug LF 16-TS vom Bund ausgemustert und der Gemeinde zum Kauf angeboten. Die Gemeinde ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Das Fahrzeug leistete der Wehr bis 1995 wertvolle Dienste. Zuvor konnte im Oktober 1985 durch die Zuweisung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 16-TS (Mercedes Benz) vom Bund die Einsatzstärke der Feuerwehr nochmals erhöht werden.

Das vielfältige Gefahrenpotential, das die Industriebetriebe in Ebenhausen-Werk mit sich bringen, machte die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges und mehrerer Sonderausrüstungen notwendig. Das Fahrzeug wurde am 23. Juli 1987 bei unserer Feuerwehr in Dienst gestellt. Durch großzügige Spenden einiger Firmen in Ebenhausen-Werk wurde die Anschaffung eines fahrbaren Schaum- Wasser-Werfers (bis zu 2.400 I-Wasser pro Minute) ermöglicht. Auch ein Schlauchanhänger (ca. 500 m-B-Schläuche) konnte günstig erworben und durch mühsame Aufbereitung einiger Feuerwehrangehöriger modernisiert werden.

Nachdem das alte TSF (VW, Baujahr 1957) und das alte LF 16-TS (Baujahr 1961) nicht mehr den verkehrs- und feuerwehrtechnischen Erfordernissen entsprachen, wurden sie 1996 durch ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 ersetzt. Dieses Fahrzeug hat sich durch die umfangreiche Ausstattung zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung zum ersten Einsatzfahrzeug unserer Feuerwehr entwickelt. Zudem erwarb der Feuerwehrverein für 25 Feuerwehrangehörige Meldeempfänger („Piepser“) zum Stückpreis von ca. 800,00 DM. Zwischenzeitlich sind alle aktiven Feuerwehrmitglieder mit diesen Meldeempfängern ausgerüstet. Die von der Feuerwehr geplante Minderung der Sirenenalarmierung konnte bisher jedoch nur bedingt verwirklicht werden. Derzeit stehen somit den 10 aktiven Feuerwehrfrauen, 53 Feuerwehrmännern und 16 Feuerwehranwärter/-innen je ein LF 16/12, LF 16, LF 16-TS, Mehrzweckfahrzeug, fahrbarer Wasserwerfer, Schlauchanhänger, sowie umfangreiche Gas- Säure- und Strahlenschutzausrüstungen zur Vefügung.

Damit dieser Fahrzeug- und Gerätepark im Ernstfall auch schnell und zuverlässig eingesetzt werden kann, werden pro Jahr mehrere praktische Übungen sowie Atemschutzübungen, Maschinistenausbildungen und jeden Monat ein theoretischer Unterrichtsabend abgehalten. Zusätzlich nehmen die Atemschutzgeräteträger, Maschinisten und Funker an überörtlichen Ausbildungen und Übungen der Ausbildungsstellen des Landkreises Pfaffenhofen teil. Eine weitere Fortbildungsmöglichkeit ergibt sich für zahlreiche Feuerwehrmänner und -frauen durch die Teilnahme an weiterführenden Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen in Regensburg, Würzburg und Geretsried. Nicht unwesentlich zur Ausbildung tragen auch die immer wieder durchgeführten Leistungsprüfungen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ und „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz“ bei.

Wie nötig diese Ausbildungsveranstaltungen sind, muss die Feuerwehr jährlich in mehreren Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen unter Beweis stellen. Die vermehrt auftretenden Umweltkatastrophen in Form von Stürmen und Hochwasser fordern immer wieder die Einsatzkraft der Feuerwehrdienstleistenden. Die Hochwasser in unserem Landkreis im April 1994 und Pfingsten 1999, vor allem in Vohburg, hatten tagelange Einsätze unserer Feuerwehrdienstleistenden zur Folge. Auch bei den überörtlichen Hilfeleistungen anlässlich der Hochwasserkatastrophe an der Elbe in Dessau im August 2002 waren neun Feuerwehrmänner aus unserer Wehr mit zwei Fahrzeugen eine Woche lang im Einsatz. Weitere Jahrhunderthochwasser folgten im März 2006 und Anfang Juni 2013, bei dem vier Tage lang der Katastrophenfall im Landkreis ausgerufen war.

Nach den Terroranschlägen vom 11.9.2001 wurden auch in Deutschland die Sicherheitvorkehrungen erhöht. Die bei der Feuerwehr Ebenhausen bestehende Chemikalienschutzausrüstung wurde mit einer zusätzlichen Ausrüstung bei biologischen Angriffen (z.B. Milzbrand) ergänzt.

Im Jahr 2003 feierte die Feuerwehr Ebenhausen ihr 125-jähriges Bestehen. Die Vereinsfahne wurde restauriert und neu geweiht. Vom 23. bis 25. Mai wurde das Jubiläum mit einer Discoparty und Fahrzeugschau gefeiert. Auch im mittlerweile 20 Jahre alten Feuerwehrhaus wurde kräftig umgebaut mit neuer Küche und einem Schankraum für das Stüberl sowie einem Jugendraum.
Auch in die Ausrüstung wurde weiterhin investiert. Neben einer Wärmebildkamera, die sich mittlerweile zum Stand der Technik entwickelt hat, wurde auch ein Beleuchtungsanhänger aus Mitteln des Vereins gekauft. Am 6.1.2009 konnte ein neues Mehrzweckfahrzeug in Dienst gestellt werden. Da in der Fahrzeughalle allmählich der Platz ausging, wurde auf dem Gelände des Bauhofs eine Fertiggarage aufgestellt.

Das alte LF 16 wurde im Jahr 2014 nach 40 Jahren außer Dienst genommen und an eine Rumänische Gemeinde verkauft. Als Ersatz konnte ein HLF 20 von Iveco-Magirus beschafft werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen prägt schon seit Jahren das gesellschaftliche Bild in der Gemeinde. Kameradschaftsabende, die Weihnachtsfeier, der Feuerwehrball und ein Kappenabend bieten alljährlich Gelegenheit, die Geselligkeit unter den Feuerwehrleuten zu pflegen. Bei den jährlich stattfindenden Veranstaltungen, „Aktion Saubere Landschaft“, Absichern beim Bittgang und Flurumgang, beim Fronleichnams- und Martinszug sind die Feuerwehrleute nicht mehr wegzudenken. Das Einholen, Bewachen und traditionelle Aufstellen des Maibaums wird seit Jahren unter der Federführung der Feuerwehrleute durchgeführt. Das gute Verhältnis zur Bevölkerung zeigt das hohe Besucheraufkommen anlässlich unseres seit über zehn Jahren stattfindenden „Florianstages“. Dabei werden den Mitbürgerinnen und Mitbürgern nach der Floriansmesse neben Frühschoppen, Kaffee und Kuchen und einem reichhaltigen Mittagstisch auch interessante Vorführungen zum Thema „Feuerwehr“ geboten. Zur Tradition sind ebenso die regelmäßigen Besuche von Feuerwehrleuten im Rahmen der Brandschutzerziehung unserer Kinder in der Grund- und Teilhauptschule und im Kindergarten „St. Martin“ geworden, denen abwechselnd Gegenbesuche im Feuerwehrgerätehaus gegenüberstehen.

Historie über bedeutende Einsätze

  • 4. Juni 1886: Brand bei Gastwirt Schrützenstaller in Reichertshofen
  • 30. Oktober 1886: Brand bei Josef Lob in Ebenhausen
  • 3. Oktober 1887: Brand beim Häuflbauern in Baar
  • 12. November 1888: Brand beim Anwesen Michael Huber in Ebenhausen
  • 28. November 1890: Brand eines Stadel in Pichl
  • 1891: zwei Brände in Baar
  • 12. September 1892: Wohnhausbrand bei Nikolaus Kopold und Frau Thaler in Ebenhausen
  • 4. August 1893: Brand beim Anwesen Leonhard Schweigard
  • 28. August 1895: Brand in Oberstimm
  • 10. September 1895: Brand in Reichertshofen, 13 Wohngebäude
  • 18. März 1896: Brandeinsatz
  • 16. Juni 1896: Brand in Reichertshofen
  • 5. Juni 1899: Brand Wohnhaus Hs. Nr. 86 Lorenz Wohlsperger, Ebenhausen
  • 7. Mai 1900: Brand in Reichertshofen bei Georg Wagner
  • 8./9. September 1900: Brand beim Anwesen Thomas Prieller, Hs Nr. 46 Ebenhausen
  • 30. November 1902: Brand beim Anwesen Haunsperger und Bregler, Ebenhausen
  • 5./6. Januar 1903: Brand beim Anwesen Ettinger in Baar
  • 11. Februar 1903: Brand in Reichertshofen im Gasthaus Kreitmeier
  • 19./20. März 1903: Brand beim Anwesen Habermeier, Hs. Nr. 54, Ebenhausen
  • 26. März 1903: Brand beim Anwesen Sedlmeier in Baar
  • 5. April 1903: Brand beim Anwesen Raucheisen und Pfafflinger in Baar
  • 14. Juni 1903: Brand beim Anwesen Bartholomäus Schweiger in Ebenhausen
  • 19. August 1910: Einsatz bei Waldbrand
  • 9. Oktober 1910: Brand im Sägewerk Wallner in Reichertshofen
  • 26. August 1999: Großbrand bei der Fa. Weidner in Ebenhausen-Werk
  • 9. Februar 2001: Großbrand bei der Fa. Broksema in Ebenhausen-Werk
  • 7. Juni 2002: Schweres Busunglück auf der Autobahn A9 im Baustellenbereich Höhe Baar-Ebenhausen. Zahlreiche Feuerwehren und Rettungskräfte wurden benötigt, um über 50 zum Teil schwer verletzte Personen aus dem Wrack zu befreien.
  • 10. Dezember 2005: Explosion bei der Petrochemie in Münchsmünster
  • 23. Oktober 2010: Großbrand der Stockauer Mühle in Reichertshofen
  • 10. Dezember 2010: Tragisch endete ein Wohnhausbrand in Baar-Ebenhausen. Ein Bewohner des Hauses an der Münchener Straße konnte nur noch tot aus dem brennenden Gebäude geborgen werden.
  • 21. Juni 2012: Großbrand bei den ehemaligen Alsa-Werken in Reichertshofen
  • 13. November 2014: 125 kg Bombenfund auf einem Firmengelände in Ebenhausen-Werk. Zwei Firmengebäude mussten evakuiert werden.
  • 14. Februar 2015: Tödlicher Verkehrsunfall auf der B13 – Fußgänger von PKW erfasst
  • 12. Juli 2015: Brandstiftung an Bienenhaus – umfunktionierter Bauwagen mitten im Wald abgebrannt
  • 31. Juli 2015: Brand mehrerer Gartenhäuser in Kleingartenanlage am Heideweiher
  • 17. November 2015: Geparkter PKW im Vollbrand auf Münchener Straße
  • 23. November 2015: Tödlicher Verkehrsunfall bei Feilenmoos – Frontalaufprall gegen ein Transformaterhäuschen
  • 28. Januar 2016: Brand Gartenlaube in Ebenhausen-Werk
  • 24. März 2016: Person hüfthoch in Baugrube verschüttet – schwerverletzt gerettet
  • 27. Oktober 2016: Sprengung mehrerer Granaten bei Fund von 100 Stück
  • 12. Dezember 2016: Chemische Reaktion bei Firma in Ebenhausen-Werk – Austritt Gefahrenstoff mit ausbreitender Rauchentwicklung
  • 28. Februar 2017: Abgestürzte Person aus Silo mittels Schleifkorbtrage und DL gerettet
  • 17. Juni 2017: Tankzug (leer) kommt alleinbeteiligt 10 Meter von der Autobahn 9 ab
  • 20. Februar 2018: Tankzug nach Auffahrunfall beschädigt auf A9 – 300 Liter Diesel ausgelaufen
  • 23. Februar 2018: Schwerer Verkehrsunfall bei Manching mit vier PKWs auf B16 – zwei schwerverletzte Fahrerinnen
  • 23. Mai 2018: Gasaustritt nach beschädigter Gas-Leitung in Reichertshofen
  • 9. August 2018: Waldbrand nähe Autobahn 9 – Großaufgebot an Einsatzkräften
  • 1. September 2018: Explosion mit anschließenden Großbrand auf Bayernoil Gelände – Knall und Druckwelle kilometerweit zu hören und spüren – mehrere Verletzte
  • 9. Oktober 2018: PKW in Vollbrand zwischen Forstwiesen und B300
  • Januar 2019: Drei HIKON Einsätze im Landkreis Miesbach zur Unterstützung bei Dachabräumaktionen aufgrund heftiger Schneefälle
  • 18. Januar 2019: Brand Pizzaofen bei Gastronomie Flotzinger
  • 1. März 2019: Wohnungsbrand in der Gartenstraße – Nachbarn alarmieren aufgrund ausgelösten Rauchmeldern und festgestelltem Brandgeruch
  • 16. Juni 2019: Schwerer Verkehrsunfall auf der B13 mit zwei PKWs und einem Motorrad – zwei Menschen kommen um’s Leben
  • 5. Juli 2019: PKW kommt auf Höhe des Wertstoffhofes von der Straße ab, bleibt seitlich im Graben liegen und beginnt zu brennen. Ersthelfer kippen das Fahrzeug um und retten den Fahrer aus seinem Fahrzeug.
  • 30. August 2019: Unbekannte Substanz auf Ebenhausener Weiher löst Großeinsatz aus. Nach knapp vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden mit der Feststellung, dass es sich um Blaualgen handelt.
  • 1. Dezember 2019: Vollbrand eines Unterstands angrenzend an ein Gebäude in der Eschenstraße
  • 21. August 2020: Brand eines mit Stroh beladenen LKWs am Parkplatz Baarer Weiher
  • 6. September 2020: Scheune in Vollbrand neben einem Wohnhaus am Kirchplatz
  • 9. Januar 2021: Wohnhaus in Vollbrand in der Seestraße
  • 19. Mai 2021: Verkehrsunfall mit einem PKW auf der B13 – Fahrer wird während der Fahrt bewusstlos, überquert mehrere hunderte Meter Feld und kommt seitlich auf einer Böschung zum Stehen. Für den PKW Lenker kam jede Hilfe zu spät.
  • 21. Juni 2021: Brand in Absaug-Kanal bei der GSB in Ebenhausen-Werk
  • 14. März 2022: Verkehrsunfall mit zwei PKW auf der B13 – ein PKW kommt von der Fahrbahn ab und überschlägt sich mehrfach, Fahrer wird aus seinem Fahrzeug geschleudert, drei Personen teils schwer verletzt
  • 19. August 2022: Zahlreiche Überschwemmungen und vollgelaufene Keller nach Unwetter
  • 6. März 2023: Brand in einem Gebäude in der Jahnstraße – Obergeschoss ausgebrannt
  • 4. Juni 2023: Kilometerweit mehrere Brände am Bahndamm aufgrund Funkenflug durch Zug – zahlreiche Feuerwehren im Einsatz
  • 10. Juli 2023: Verlassenes Haus in Ebenhausen-Werk in Vollbrand. Aufgrund massiver Bauweise und versteckter Glutnester wird das Haus noch während des Einsatzes abgerissen.
  • 12. Juli 2023: Extremes Unwetter gegen Mitternacht – mehr als 60 Bäume im gesamten Ortsgebiet umgerissen. Einsatzkräfte knapp 20 Stunden im Dauereinsatz.
  • 26. August 2023: Unterstützung mit unserem Katastrophenschutz Fahrzeug 56/1 mit MGH in Pfaffenhofen zum Auspumpen mehrerer vollgelaufener Keller aufgrund Starkregen
  • 3. September 2023: Dachstuhlbrand Doppelhaushälfte in Karlskron
  • 14. Oktober 2023: Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem vollbesetzten Bus. Die Insassen wurden teils mittelschwer verletzt, es gab aber nur wenige Verletzte. Bis zum Eintreffen eines neuen Reisebusses wurden die Businsassen in unserem Feuerwehrgerätehaus untergebracht.
  • 2. Dezember 2023: Das Dach einer Halle bei der Firma Airbus musste aufgrund er massiven Schneelast geräumt werden
  • 5. Januar 2024: Gasaustritt im Freien. Bis zum Abdichten des Lecks musste das Wohngebiet in unmittelbarer Umgebung evakuiert werden. Ein Großaufgebot des Rettungsdienstes unterstütze bei der Betreuung der Anwohner.
  • 4. Mai 2024: Personensuche mit knapp 400 Einsatzkräften rund um den Parkplatz Baarer Weiher. Die vermisste Person wurde gefunden, es kam jedoch jede Hilfe zu spät.
  • 2. Juni 2024: Flutkatastrophe in Baar-Ebenhausen und umliegenden Ortschaften entlang der Paar. Trotz umfassender Schutzmaßnahmen traf es unsere Ortschaft am härtesten von allen betroffenen Ortschaften und wurde durch das „HQ 100 extrem“ überflutet. Zahlreiche Menschen wurden aus ihren Häusern evakuiert – Personenschaden gab es jedoch glücklicherweise keinen. Der Sachschaden war jedoch immens. Sowohl Privathäuser als auch öffentliche Einrichtungen müssen aufwendig saniert oder gar abgerissen werden und beschäftigt die Bewohner auch noch Monate danach.

Historie über Vorstände und Kommandanten

Vorstände

  • Bartholomäus Schwenninger 1885 – 1900
  • Blasius Appel 1900 – 1910
  • Anton Schwenninger 1910 – 1919
  • Jakob Gimpel 1919 – 1945
  • Lorenz Huber 1945 -1966
  • Otto Glöser 1966 – 1985
  • Erich Roauer 1985 – 2003
  • Josef Geiser 2003 – 2015
  • Christian Graßl seit 2015

Kommandanten

  • Blasius Appel 1885 – 1891
  • Leonhard Schweiger 1891 – 1897
  • Blasius Appel 1897 – 1900
  • Johann Lippert 1900 – 1925
  • Josef Schweiger 1925 – 1929
  • Sebastian Schweiger 1929 – 1930
  • Peter Prieller 1930 – 1938
  • Johann Resch 1938 – 1945
  • Anton Eisinger 1945 – 1960
  • Vitus Mirlach 1960 – 1965
  • Josef Zimmermann 1965 – 1980
  • Karl Eder 1980 – 1989
  • Karl Schweiger 1989 – 1996
  • Walter Fahn 1996-2006
  • Martin Bergmaier 2006-2018
  • Ralph Pelger seit 2018

Quellen

Protokollbücher der FF Ebenhausen e. V.
Chronik der Festschriften 1978 und 1988.
Zeitzeugen.